Psychologie und Seelsorge – Auf der Suche nach einer alt-katholischen Pastoralpsychologie.

Die Arbeit in der Gemeinde ist primär eine Arbeit mit und für Menschen. Nicht erst seit Sigmund Freud wissen wir von der Relevanz des Psychischen für das Miteinander auch im Alltag. Unbewusste Dynamiken und Motive können – neben dem Gewissen – leitend sein für menschliches Handeln und Kommunikation; nicht nur konstruktiv. Auch an einem zu starken Über-Ich und Gewissen kann man leiden. Die berühmt-berüchtigte Engelchen und Teufelchen auf den Schultern können beide belastend sein.

Psychologische Grundlagen scheinen damit für Seelsorger:innen unabdingbar zu sein, a.) für die Arbeit mit und Fürsorge für andere und b.) zur Selbstsorge. Was bräuchte es, um eine Pastoralpsychologie in der Seelsorge und Theologie der alt-katholischen Kirche aktiv zu implementieren? Und ist das überhaupt wünschenswert? Leistet die seelsorgliche Ausbildung nicht bereits genug? Diese und weitere Fragen können für die Diskussion leitend sein.

Im Workshop beschäftigen wir uns u.a. mit der Frage, ob die alt-katholische Kirche der Pastoralpsychologie bedarf und wenn ja, wie könnte dies konkret aussehen? Was meint überhaupt Pastoralpsychologie und wie sieht sie bspw. in der römisch-katholischen und evangelischen Kirche aus? Welches Gesicht könnte eine Pastoralpsychologie in der alt-katholischen Kirche haben?

Der Workshop versteht sich als ein offener Austausch und «Think Tank» zum Thema ‘Pastoralpsychologie und/in/mit der alt-katholischen Kirche’.

Workshopleitung: Prof. Pierre-Carl Link.

Sprache: Deutsch

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